Die Kleine Arbeit gehört definitiv zu den Höhepunkten im 7. Schuljahr. Entstanden ist die Idee vor vielen Jahren in Anlehnung an die Große Arbeit, das Gesellenstück der 9. Klasse.

In der Kleinen Arbeit stellen die Schülerinnen und Schüler ein Hobby vor. Sie zeigen also einen Bereich, den sie in ihrer Freizeit pflegen, eine Beschäftigung, die sie gerne und intensiv ausüben, ein Steckenpferd. Die angehenden Jugendlichen geben damit auch Einblicke in ihr Privatleben und erzählen über sich.

Der Zeitrahmen für diese Arbeit beträgt 6 Wochen. Die Schülerinnen und Schüler können die Zeit der Freien Arbeit in der Schule dafür nutzen, aber auch zuhause daran arbeiten. Die Arbeit beinhaltet die schriftliche Ausarbeitung des Themas (Mappe), einen Thementisch oder Stand, an dem sie als Experten Auskunft geben und eine Präsentation vor geladenen Gästen wie Eltern. Je nach Thema wird die Präsentation unterstützt durch ein Plakat, Bilder, kleine Darbietungen oder eine PPP.

Die schriftliche Ausarbeitung enthält neben dem persönlichen Bezug zum Thema auch historische und wissenschaftliche Aspekte des Hobbies. Einzelne Punkte werden in Englisch formuliert.

Auch in diesem Jahr war die Themenwahl sehr vielfältig. Hier einige Beispiele der Hobbies unserer Schülerinnen und Schüler: Bogenschießen, ein Instrument spielen (Gitarre, Geige, Schlagzeug), Sport (Tischtennis, Tennis, Fußball, Fahrrad, Klettern, Handball, Rugby), Modellbau, Modelleisenbahn, Fotographie, Kampfsportarten, Yoga, Jugendfeuerwehr, Upcykling, Pfadfinder, Reiten, elektronische Musik, Backen, Musical, Trampolinspringen und Zauberei.

Die Vorstellungen und Vorträge zeigten Ernsthaftigkeit, Engagement und Begeisterung für das selbstgewählte Thema. Besser kann Lernen nicht gelingen! Respekt und Applaus für diese Arbeiten.

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