Montessori Landau Kinderhaus

Über unsere Einrichtung

Gemeinschaft und Verantwortung:

„Hilf mir, es selbst zu tun" (M. Montessori), die Selbstorganisation der Kinder bis hin zum Erdkinderplan nimmt bei uns im Kinderhaus ihren Anfang. Dies wird z.B. geübt in regelmäßig stattfindendem Klassenrat und Kindergesprächen, die auch dokumentiert werden, zunächst noch von den Erwachsenen, später dann von den Kindern selbst.
Gemeinsam werden Regeln, Rechte und Pflichten für das Zusammenleben erarbeitet und von allen gelebt. Bedürfnisse und Interessen der Kinder prägen die Prozesse und Abläufe. Dies findet in unserer Montessori Schule seinen Fortgang.

Die Gleichwertigkeit aller, die uns sehr am Herzen liegt, spielt dabei eine große Rolle und darf unter Wahrung der Persönlichkeit eines jeden Kindes geübt werden. Kinder erleben demokratische Strukturen, sie gestalten diese mit und übernehmen zunehmend auch Verantwortung. Selbst unsere jüngsten Kinder nehmen schon daran teil, lernen so Gemeinschaft zu begreifen, die unterschiedlichen Stimmungen wahrzunehmen und später dann eigene Anliegen einzubringen. Ebenso dürfen von allen Beteiligten jederzeit Wünsche und Ideen eingebracht werden, z.B. die Arbeits-/Spielräume zu verändern, neue Rituale zu installieren, gemeinsame Feste zu organisieren usw.
Die Kinder lernen so die Räumlichkeiten, das tägliche Leben und die Abläufe im Kinderhaus immer besser kennen und können sich dadurch selbsttätig und selbstorganisiert in ihren Räumen frei bewegen, wobei die/der beobachtende Pädagoge/in, wenn nötig stets zur Seite ist.

Inklusion bedeutet für uns: 

Inklusion ist kein Ersatzbegriff für Integration. Es geht nicht um Einbeziehung von Kindern mit Förderbedarf, sondern um einen differenzierten Blick auf alle Kinder, auf ihre Stärken und Schwächen.

  • Fördern ist nicht im Sinne von Defizitausgleich zu verstehen
  • Der Kinderhausalltag ist Stärken orientiert
  • Im Mittelpunkt steht die lernende Persönlichkeit
  • Ziel ist die bestmögliche Entfaltung von Begabungen, Fähigkeiten und
  • Kompetenzen
  • Unser Kinderhaus und die Schule zeichnen sich aus durch ihre Nähe zu den Kindern, das Wissen um die Kinder und ihren Hintergrund, praxisorientiertes Lernen, Förderung des Selbstkonzeptes, Klarheit und Strukturiertheit, Angebotsvielfalt und daraus resultierend kognitive Aktivierung.

Inklusion kann gelingen, wenn es ein gemeinsames Projekt aller ist!

Der Träger: 

Träger des Montessori Kinderhauses ist der Verein „Elterninitiative Freie Montessori Schule Landau e.V.". Das Kinderhaus ist im Bedarfsplan der Stadt Landau aufgenommen.

Kooperation von Kinderhaus und Schule: 

Es ist uns auch wichtig den Raum zu erweitern, mit Außenangeboten und mit Sicht auf unsere Montessori Schule.
Es finden gemeinsame Feste und Veranstaltungen statt. Ebenso gibt es beispielsweise Lesepatenschaften zwischen Schule und Kinderhaus, Einladungen zu Theatervorführungen, gemeinsames Singen in wiederkehrenden Veranstaltungen. Unsere Kinderhauskinder, die künftig die Montessori Schule besuchen werden, hospitieren schon ein paar Monate vor der Einschulung regelmäßig in ihren zukünftigen Klassen. Aber auch Kinder, die an andere Schulen kommen, werden selbstverständlich begleitet. Auch vorab können interessierte Kinder den Unterricht gern einmal besuchen, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Die Schulzeitung wird durch aktuelle Beiträge des Kinderhauses ergänzt. Wir nutzen die Sporthalle der Schule.
Immer wieder schauen wir neu, wo Vernetzung stattfinden kann, so z.B. der Wunsch nach Einladungen zu Expertinnenberichten von Kindern für Kinder an dem wir arbeiten.
Durch regelmäßigen Austausch der Fachkräfte von Kinderhaus und Schule werden neue ergänzende Materialien schon im Kinderhaus eingeführt, evtl. Rituale übernommen, um fließende Übergänge zu schaffen. Ebenso ist der Austausch wichtig um beispielsweise im Bereich Sprache zu sehen, wo liegt in der Grundschule der Fokus, wo geht es hin. Das Kinderhaus legt dann z.B. Postkarten-/Erzählkisten an, um das fortlaufende Erzählen zu unterstützen.

Personal: 

In jeder Gruppe arbeiten drei Pädagoginnen in Voll- und Teilzeit (mit abgeschlossenem Montessori-Diplom oder in Ausbildung), diese werden nach Möglichkeit durch einen jungen Menschen im „Freiwilligen Sozialen Jahr" unterstützt.

Unsere Räumlichkeiten: 

Das Kinderhaus verfügt über einen Eingangsbereich mit einem gemeinsamen Bereich für Eltern und Kinder in dem neben der Elternecke mit Erfrischung, Literatur und den neuesten Infos auch die Garderoben für die Gruppen liegen. Hieran schließt sich der Bereich der Arbeits- und Spielräume der Kinder an. Unser Atrium und der mittige Essbereich können von allen Kindern genutzt werden. Die links- und rechtsseitig gelegenen Gruppenräume führen in die zwei altersgemischten Gruppen, die Räumlichkeiten der Krippengruppe liegen im vorderen Bereich des Hauses. Den Gruppenräumen ist jeweils eine zweite Ebene (in den altersgemischten Gruppen), ein Schlafraum, ein Sanitärbereich und ein Außengelände angegliedert. Zudem gibt es noch ein Büro und einen Mitarbeiterinnenraum mit Küche.

Öffnungszeiten: 

Von Montag bis Freitag ist das Kinderhaus in der Zeit von 7.30 Uhr - 16.00 Uhr geöffnet, die Krippengruppe in der Zeit von 8-15 Uhr.
Die Schließzeiten werden am Anfang des Kinderhausjahres festgelegt und bekanntgegeben.

Gruppengröße: 

Es gibt zwei altersgemischte Gruppen mit jeweils 15 Kindern im Alter von 1-6 Jahren und eine Krippengruppe mit 10 Kindern im Alter von 1-3 Jahren.

Unser Essen: 

Alle Mahlzeiten werden soweit wie möglich aus kontrolliert biologischem Anbau angeboten. Wir bieten vom Haus in der Zeit von 07.30 - 10.00 Uhr ein gesundes Frühstück an. Die Kinder können dabei nach ihren Bedürfnissen und Vorlieben ihr Frühstück selbst auswählen. Ebenso erhalten sie dabei auch immer wieder Möglichkeiten Neuangebotenes aus zu probieren. Zudem werden täglich frisches Obst, Gemüse, Tee und Wasser angeboten. Unser Mittagessen findet in der Zeit zwischen 11.30-12.30 statt.